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Worum geht es bei ILE, ArGe und ALE

Bevor die Workshoprunde losging, nutzte man die Gelegenheit, Bürger sowie die bisherigen Workshopteilnehmer auf einen aktuellen Wissenstand zu bringen. Hierzu hatte man in den Rittersaal auf Burg Falkenstein geladen und viele Interessierte waren gekommen. Bürgermeister Dengler konnte neben der Regionalmanagerin des Landkreises Regensburg, Elisabeth Sojer-Falter auch Willibald Perzl und Alexander Lukas vom Amt für ländliche Entwicklung begrüßen.

Die ILE verfolgt die „Die Stärkung und Weiterentwicklung der Region und die Aufgabe des Kirchturmdenkens.“ Das Instrument dazu heißt ILEK, das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept, das mit Unterstützung der beiden beauftragten Planungsbüros und des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) in der Workshoprunde erarbeitet wird.

Jeweils zwei Personen fassten die bisher erarbeiteten Analysen aus der ersten Workshoprunde zusammen.

Helga Adlhoch und Franz Löffl von der Gemeinde Brennberg schwärmten von der schönen und intakten Natur im Vorwald, der hohen Lebensqualität im „lieblichen“ Teil des Bayerischen Waldes. Doch nicht nur in Sachen Mobilität und öffentlichem Nahverkehr besteht Verbesserungsbedarf, sondern man müsse auch dem Wirtshaussterben entgegenwirken. Die Vision laute, den Vorderen Bayerischen Wald als Marke mit der Nische Naturtourismus zu etablieren.

Beim Handlungsfeld Ressourcen unter der Federführung der Gemeinde Wiesent plädierten Energiemanagerin Manuela Zirngibl und AK-Umwelt- Sprecher Robert Giehrl für Umwelt und Bewusstseinsbildung.

Zells Bürgermeister Thomas Schwarzfischer und Falkensteins Markträtin Manuela Schambeck thematisierten die Barrierefreiheit, Versorgungsangebote für Senioren aber auch den Erhalt des intakten Dorflebens. Ins gleiche Horn stießen Gemeinderätin Sybille Emmerich und die AG-Assistentin Gerlinde Fink, die beim Thema Infrastruktur unter Leitung der Gemeinde Bernhardswald nicht nur das Kernwegenetz thematisierten, sondern auch die Versorgung des täglichen Bedarfs.

Unter Federführung der Gemeinde Altenthann läuft das Thema Ortsentwicklung, das Bürgermeister Harald Herrmann und Gemeinderat Karl Schleich vorstellten. Hierin beschäftige man sich mit Leerständen und historischen Gebäuden genauso wie mit dem Siedlungsdruck, den jede Gemeinde verspüre. Die Ortskerne stärken sei ebenso wichtig, wie erschwingliches Bauland und eine nachhaltige Bauplanung wie die Vermarktung von Gewerbegebieten.

VG-Leiter Markus Götz von der Stadt Wörth und Michelsneukirchens Gemeinderat Armin Prommersberger beleuchteten das Handlungsfeld Wirtschaft und stellten die recht unterschiedlichen Voraussetzungen vor.

Viel erreicht habe man bereits im letzten Handlungsfeld, der interkommunalen Zusammenarbeit, wie VG-Leiter Stefan Jobst aus Falkenstein berichtete. Doch auch hier könne man die Zusammenarbeit noch vertiefen und 3. Bürgermeisterin Karin Hirschberger aus Wald informierte über die Öffentlichkeitsarbeit.

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