Ausblick auf ein Paradies für Wanderer

Hoch über dem Luftkurort Falkenstein thront die gleichnamige alte Burg. Wer den kurzen Fußmarsch den steilen Burgberg hinauf wagt, den belohnt der Ausblick vom Bergfried mit seinem herrlichen Panorama. Der Blick schweift über die Burg, den Schloßpark, Ort und die umgebenden Täler und Höhen bis hin zum fernen König des Bayerischen Waldes, dem Arber. Von hier aus kann man einen Eindruck von der Vielfalt der Natur und Landschaft gewinnen, die man "erwandern" kann. Schmucke Dörfer, alte Weiler und romantische Einöden, malerisch eingebettet in eine reizvolle Hügellandschaft, in der sich Felder und Wiesen, Wälder und Weiher, Täler und Granitsteine ständig abwechseln, all das ist der Vordere Bayerische Wald, ein Traumziel für den Wanderer und Naturliebhaber.

Die meisten Wanderwege beginnen direkt im Ort Falkenstein. Lassen Sie Ihr Auto auf einem der Parkplätze stehen und beginnen Sie Ihre Wanderung am frühere "Viehmarktplatz" zwischen dem Gasthof "Schröttinger Bräu" und der Raiffeisenbank. Von hier aus führen die Wanderwege sternförmig in alle Richtungen.

Tourismusverein Falkenstein Bayerischer WaldAusführliche Informationen zu den verschiedenen Wanderwegen finden Sie auf der Seite des Tourismusvereins VG Falkenstein e.V. unter diesem Link!

 

 

 

 

Einen wunderschönen Flecken Natur findet der Wanderer direkt im Zentrum von Falkenstein - den Falkensteiner Schlosspark!

Schützenplatz im SchloßparkDer Falkensteiner Schlosspark, ein Naturschutzgebiet, mit seinen wild zerklüfteten Felsenformationen zählt zu den größten Natur- und Felsenparks Bayerns. Er ist eine Stätte unberührter Natur, direkt am Fuße des burgbewehrten Granitkegels, mit Baumriesen und wuchtigen Felstürmen. Auf markierten Wegen kann man ihn durchwandern und auch zur Burg Falkenstein gelangen. Der Weg führt vorbei an mächtigen Granitbrocken durch die man sich manchmal sogar hindurchzwängen muss.

Felsenformation FroschmaulAll diese Felsformationen tragen Namen, die sich entweder auf ihre historische Funktion Himmelsleiteroder auf ihr besonderes Aussehen beziehen. Man wandert vorbei am Schützenplatz (im 18. Jahrhundert als Schießstätte genutzt) zum Königsplatz, der seinen Namen einem Besuch des Bayerischen Königs im Jahr 1852 verdankt, zur Klause. Weiter führt der Weg vorbei an so markanten Felsenformationen wie dem "Schiefen Stein" und dem "Froschmaul" (eine Felsenformation die diesen Namen wirklich verdient). Etwas anstrengender wird der Weg durch den engen Felsspalt des "Steinernen Gässchen" hinauf über die Herzbeutelgäßchen"Himmelsleiter" zum "Herzbeutelgässchen" und zum "Hohlen Stein". Nun ist der Weg zur Burg nicht mehr weit.

Zurück geht es, vorbei an der Schlosskapelle, zum Schanzl, dass eine herrliche Aussicht bietet. Das Schanzl hat seinen Namen von seiner früheren Funktion als vorgelagertes Verteidigungswehr und war Ende des 18. Jahrhunderts/Anfang des 19. Jahrhunderts mit Kanonen bestückt. Anschließend geht es vorbei am Leuchtmoos wieder bergab, zurück in das Ortszentrum.

Die Wanderung durch den Falkensteiner Schlosspark ist zwar nicht besonders lang, sie erfordert aber vor allem bei feuchter Witterung festes Schuhwerk und eine gewisse Trittsicherheit. Dann ist die Wanderung vor allem im Herbst ein Genuss!

Hier die Beschreibung der Wanderung zum Download!