Auf Einladung der Patenkompanie 2./ LogBtl.4 fand sich am 11. August 2009 eine große Abordnung von Bürgern aus der Gemeinde Falkenstein in der Prinz-Leopold-Kaserne ein. Dort erwartete sie ein sehr interessantes Programm mit verschiedenen Vorführungen, Besichtigungen und einem Vergleichsschießen.

stellvertretender KompaniechefBürgermeister Dengler und seine Abordnung wurden in der Prinz-Leopold-Kaserene vom stellvertretenden Kompaniechef Hauptmann Marko Knon und dem stellvertretenden Kompaniefeldwebel Scheuner begrüßt. Nach einem deftigen Weißwurstfrühstück in den Räumen der Feldwebelkameradschaft erläuterte Hauptmann Marko Knon in Kürze Aufgaben und Struktur der 2. Kompanie des Logistikbataillons 4. Anschließend führte er die Besucher in den technischen Bereich, damit sich die Gäste ein Bild vom Aufgabenbereich, der Technik und den anfallenden Aufgaben machen konnten. Ein Instandsetzungsteam führte in kürzester Zeit den Ausbau einer Motor-Getriebe-Einheit aus dem Schützenpanzer Marder durch. Trotz Dauerregens nahmen vor allem die jüngeren Besucher die Möglichkeit war, das schwere technische Gerät der Kompanie ausführlich zu besichtigen. Insbesondere der Kampfpanzer Leopard II und der Bergepanzer wurden ausführlich inspiziert. Die anwesenden Soldaten hatten zahlreiche Fragen zu den Fahrzeugen zu beantworten. Von manchen Besuchern wurde auch das Thema Auslandseinsätze
Instandsetzungsteam beim Ausbau einer Motor - Getriebeeinheit
angesprochen. Diese stellen nach Aussage der Soldaten eine erhebliche Belastung für den Einzelnen dar, insbesondere auch deswegen, weil die Ausrüstung nicht immer den Anforderungen der Einsatzgebiete entspricht und teilweise dringend ersetzt werden müsste. Auch verzögere sich die Zuführung dringend benötigter, neu entwickelter Großgeräte zur Truppe. Des Weiteren wurde beklagt, dass manche Neuentwicklungen für die derzeitigen Einsatzgebiete nicht robust genug sind und an den tatsächlichen Einsatzbedingungen vorbei konstruiert wurden. Nach diesem sehr informativen Vorführungen und Gesprächen wurde die Besuchergruppe auf die Standortschießanlage nach Oberhinkofen verlegt.   

 

Scheinbar hatte der Wettergott nun ein Einsehen mit den Falkensteiner Bürgern, denn endlich schlossen sich die Schleusen des Himmels und es hörte auf zu regnen. Ein Aufatmen ging durch die Reihen, denn den Rest des Tages mussten die nicht so ganz wetterfesten Zivilisten nun im Freien verbringen. Auf dem Standortübungsplatz erfolgte Aufteilung, entsprechend der Interessenlage, auf verschiedene Gruppen. Die Teilnehmer am Vergleichsschießen wurden in die Technik der Handwaffen G 36, Pistole P 8 und Maschinengewehr MG 3 eingewiesen. Alle anderen Teilnehmer konnten die Mitfahrgelegenheit in den bereit stehenden Bundeswehrfahrzeugen nutzen. Nach der erfolgten Einweisung ging es bei jetzt schönstem Wetter zum Verpflegung fassen. Von der Feldküche gab es Eintopf, der allen Anwesenden bestens schmeckte. So gestärkt verteilten sich die Teilnehmer am Schießwettbewerb auf die einzelnen Schießstände, während die anderen Besucher den Fuhrpark belagerten. Die Fahrer gaben sich alle Mühe den Mitfahrern einen Hauch von Abenteuer zu bieten. Kein Hügel war ihnen zu steil und kein Sumpfloch zu tief. Bald waren die Fahrzeuge schlammverkrustet und die Mitfahrer hatten jede Menge Spaß an den Fahrten durchs Gelände. Gegen 17.00 Uhr ging für alle Beteiligten ein ereignisreicher Aufenthalt auf dem Standortübungsplatz Oberhinkofen zu Ende. Mit dem Bus wurden die Teilnehmer wieder in die Prinz-Leopold-Kaserne zurückverlegt. Hier erwartete bereits das Grillteam der Kompanie auf die Gäste. Im Laufe des Abends erschien  auch Kompaniefeldwebel Jürgen Harder, der extra seinen Urlaub unterbrochen hatte, um die Gäste aus Falkenstein zu begrüßen. Siegerehrung
Nachdem alle Beteiligten, Zivilisten und Soldaten mit leckerem Grillfleisch und Bratwurst versorgt waren, erfolgte die Siegerehrung des Vergleichsschießens. Den ersten Platz des Vergleichschießens belegte das Team der gastgebenden Kompanie. Den zweiten Platz belegte das Team der Gemeinde, gefolgt vom Team der FFW Völling. Auch das Frauenteam hatte sich wacker geschlagen. Bester einzelschiessender Zivilist war Klärwärter Franz Schmid. Alle teilnehmenden Teams erhielten eine Urkunde und eine Erinnerungsmedaille aus der Hand des Kompaniechefs.